Einwilligung einbauen
Ein eigenes Häkchen im Checkout, eine Bestätigung per Mail und auf Wunsch ein Ja für WhatsApp. Alles wird mit Datum gespeichert.
Sieben von zehn Warenkörben bleiben einfach liegen. Und seit Juli 2026 ist klar: Die übliche Erinnerungs-Mail braucht eine Einwilligung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mehr Käufe zurückholen und dabei sauber bleiben.
Die meisten Shops schicken nach einer Stunde automatisch eine Erinnerung. So war es eingestellt, so lief es jahrelang. Seit Juli 2026 sagen eine Datenschutzbehörde und ein Gericht: Ohne Einwilligung ist das Werbung, die Sie nicht schicken dürfen.
Die Datenschutzbehörde NRW sagt: Wer den Kauf abbricht, beendet die Anbahnung. Eine Erinnerung danach ist Werbung und braucht eine Einwilligung [5]. Kurz danach hat das Landgericht Köln solche Mails per einstweiliger Verfügung verboten. Der Geschäftsführer haftet persönlich mit [6].
Rund zwei Drittel des Onlineumsatzes entstehen inzwischen mobil [4]. Genau dort ist das Tippen von Adresse und Zahlung am lästigsten. Eine kurze Nachricht, die man mit einem Tipp beantworten kann, passt besser als eine lange Mail.
Jedes System erinnert anders. Wählen Sie Ihres aus.
Shopify verschickt die Erinnerung über die Messaging-App automatisch. In der Hilfe steht, wem und wann. Von einer Einwilligung steht dort nichts [8].
Die Lösung ist kein Abschalten. Die Lösung ist ein eigenes Häkchen im Checkout, eine Bestätigung per Mail und ein Filter, der nur Kunden mit Ja erinnert.
Im Shopware Store gibt es mehrere Erweiterungen für abgebrochene Warenkörbe [9]. Ob eine davon nur Kunden mit Einwilligung anschreibt, hängt von der Einstellung ab.
Prüfen Sie deshalb drei Dinge: Gibt es ein eigenes Häkchen im Checkout? Wird die Zustimmung per Mail bestätigt? Und landen Antworten der Kunden bei einem Menschen?
Klaviyo baut starke Abläufe für E-Mails. Nutzer loben das, klagen aber über Preise und eine steile Lernkurve: „The biggest hurdle is definitely the pricing structure“ [10].
Klaviyo bleibt. Dazu kommt ein Postfach, in dem Antworten per WhatsApp, Instagram und E-Mail landen. Denn wer nach der Erinnerung eine Frage hat, will eine Antwort, keine zweite Mail.
Vier Angaben, zwei Zahlen. Tragen Sie Ihre Werte ein oder lassen Sie die Durchschnittswerte stehen.
58,46 € in deutschen Shops (uptain, 2. Halbjahr 2024)
Jeden Monat bleiben Warenkörbe im Wert von 40.922 € liegen.
Es kommt darauf an, wer abbricht. Für Neukunden brauchen Sie eine Einwilligung [5]. Für Bestandskunden gibt es unter Bedingungen eine Ausnahme. Und WhatsApp geht nur mit einem eigenen Ja.
Gibt es im Checkout ein eigenes, nicht vorausgewähltes Häkchen für Erinnerungen?
Bestätigen Kunden das Häkchen per Klick in einer E-Mail?
Stand beim ersten Kauf der Hinweis, dass Sie die Adresse für Werbung nutzen und man widersprechen kann?
Hat jede Erinnerung einen Link zum Abmelden?
Haben Kunden zugestimmt, per WhatsApp erinnert zu werden?
Wir zeigen Ihnen, wie Sie die fehlenden Häkchen in Ihren Shop einbauen. Die Texte für Checkout und Bestätigung bekommen Sie dazu.
Ergebnis und Vorlagen anfordernLinks: so läuft es heute in vielen Shops. Rechts: derselbe Abend, wenn die Einwilligung im Checkout steckt und alle Antworten in einem Postfach landen.
Eine Kundin legt Laufschuhe in den Warenkorb. 89 €, Größe 42.
Die Versandkosten erscheinen. Sie schließt den Tab.
Der Shop schickt automatisch eine Mail mit Rabatt. Eine Einwilligung gab es nie.
Sie antwortet mit einer Frage zur Größe. Die Antwort landet bei „noreply“.
0 € Umsatz. Das Risiko bleibt.
Im Checkout setzt sie ein Häkchen: „Erinnert mich, falls ich nicht fertig werde.“ Und bestätigt per Mail.
Die Versandkosten erscheinen. Sie schließt den Tab.
Eine kurze Erinnerung mit Link zum Warenkorb. Ohne Rabatt, mit der Frage, ob sie Hilfe braucht.
Sie fragt per WhatsApp nach der Größe. Ein Kollege antwortet mit dem Vorschlag der KI.
Bestellung über 106,85 €.
Ihr Shopsystem bleibt, Ihr E-Mail-Tool auch. Wir bauen die Einwilligung ein und sorgen dafür, dass jede Rückfrage beantwortet wird.
Ein eigenes Häkchen im Checkout, eine Bestätigung per Mail und auf Wunsch ein Ja für WhatsApp. Alles wird mit Datum gespeichert.
Eine kurze Nachricht mit Bild, Preis und Link zum Warenkorb. Per E-Mail oder per WhatsApp, je nachdem, wozu der Kunde Ja gesagt hat.
Antworten landen in einem Postfach für Ihr Team, egal ob per WhatsApp, Instagram oder E-Mail. Die KI schlägt Antworten vor.
Die meisten Abbrüche haben einen Grund: Kosten, Lieferzeit, Unsicherheit. Eine gute Erinnerung räumt genau diesen Grund aus dem Weg.
Die Fragen, die wir von Shopbetreibern am häufigsten hören.
Ja, an Kunden, die eingewilligt haben. Die Datenschutzbehörde NRW stuft Warenkorb-Erinnerungen als Werbung ein. Nach dem Abbruch sei die Anbahnung des Vertrags beendet, deshalb brauche es eine Einwilligung [5].
Das Landgericht Köln hat am 21.07.2026 per einstweiliger Verfügung entschieden:
„Verboten ist die E-Mail-Werbung ohne vorherige Einwilligung“LG Köln, Az. 31 O 363/26, zitiert nach LHR Rechtsanwälte [6]
Die Funktion ist da, aber sie prüft keine Einwilligung. In der Shopify Community hieß es 2024 noch, eine Zustimmung sei nicht nötig [7]. Seit Juli 2026 sehen Behörde und Gericht das anders. Wir bauen Ihnen ein Häkchen in den Checkout, damit die Automatisierung nur Kunden mit Ja erreicht.
Für Kunden, die schon einmal gekauft haben, gibt es eine Ausnahme im Gesetz (§ 7 Abs. 3 UWG). Sie gilt nur, wenn die Adresse beim Kauf erhoben wurde, Sie Ähnliches anbieten, kein Widerspruch vorliegt und der Hinweis auf das Widerspruchsrecht da war. Ein bloßer Warenkorb reicht dafür nicht [5].
Nachrichten auf WhatsApp werden laut Anbietern deutlich häufiger geöffnet als E-Mails [11]. Aber auch hier gilt: nur mit eigener Zustimmung für WhatsApp. Eine Zustimmung für E-Mail reicht nicht.
Klaviyo bleibt. Das Postfach verbindet sich mit Shopify, Shopware und Klaviyo. Es kümmert sich um das, was nach der Erinnerung passiert: Rückfragen per WhatsApp, Instagram und E-Mail, an einem Ort, mit Antwortvorschlägen der KI.
Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Das Postfach kostet ab 49 € netto im Monat. Sie können monatlich kündigen, es gibt keine Einrichtungsgebühr und 14 Tage zum Testen.
Für Marketing-Nachrichten per WhatsApp berechnet Meta eine eigene Gebühr. Ein Anbieter nennt für Deutschland rund 11 Cent pro Nachricht [11].
Nicht in der ersten Nachricht. Sonst lernen Kunden, dass Abbrechen sich lohnt. Oft hilft eine Antwort auf die offene Frage mehr: Versandkosten, Lieferzeit, Größe.
Auf Servern in Deutschland. Sie bekommen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Nein. Der Check ist eine erste Orientierung. Bei Fragen im Einzelfall sprechen Sie bitte mit Ihrem Anwalt.
Tragen Sie sich ein. Wir machen den Darf-ich-erinnern-Check mit Ihnen und zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Shop in wenigen Schritten umstellen.
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